Haben wir eigentlich alle Angst vor ernsten Themen?

8/17/2017



Wenn man sich viel auf Instagram und Blogs rumtreibt, so wie ich es tue, hat man schnell das Gefühl, die ganze Welt wäre rosarot, glitzert und voller Einhörner. Entschuldigung, falls ich die Seifenblase jetzt zum Platzen bringe – so sieht die Wirklichkeit nicht aus.



Ein Beispiel aus der Buchblogszene. Es gibt eine ganze Reihe von Büchern, die nur von Klischees leben und sexistische oder rassistische Formulierungen enthalten. Werden die ernsthaft kritisiert? Nein, im Gegenteil, es sind teilweise die gehyptesten Bücher der Szene. Jetzt stellt sich mir die Frage, woran das liegt – bemerken es die Leute nicht oder überlesen sie es bewusst? Denn natürlich ist letzteres deutlich einfacher.

Kritik birgt immer das Risiko, Schlag auf Schlag in eine riesen Diskussion zu rutschen und darauf hat man nun wirklich nicht immer Lust. Ich merke es oft bei mir, dass ich bei schlimmen Facebook-Kommentaren nicht mehr so häufig Sachverhalte richtigstelle oder meine eigene Meinung kundgebe. Weil ich einfach der unnötigen Diskussionen müde bin. Aber ist das die Lösung, einfach zu schweigen? Ganz klar nein, das denkst du dir sicher auch gerade.

Mit der wichtigste Schritt ist wahrscheinlich zu lernen, mit negativen Reaktionen umzugehen. Ich muss zugeben, dass ich damit (glücklicherweise) selbst noch nicht SO viel Erfahrung habe, da ich mich selbst schuldig sprechen muss. Bisher habe ich fast nur in meiner Komfort-Zone geschrieben und immer tausendfach überdacht, wie Texte und Bilder ankommen. Negative Reaktionen will eigentlich niemand. Ich auch nicht. Aber um denen aus dem Weg zu gehen, ignoriert man viel, schluckt seine Meinung hinunter und ist still.

Worauf ich hinaus will ist, dass mir die ernsten Themen fehlen. Sowohl im Kleinen, in Form von kritischen Kommentaren als auch im Großen in Form von umfassenden Beiträgen und Recherchen. 
Um wieder zur Buchblogszene zu kommen, hier finde ich es auch sehr schade, dass Bücher, die ernstere Themen behandeln fast keine Aufmerksamkeit bekommen (als Beispiel „Aus kontrolliertem Raubbau“) aber stattdessen jeden Tag ein anderer 0815 Roman gehyped ist. Ich kann sehr gut verstehen, wenn man sich nicht jeden Tag mit Dingen beschäftigen will, die einen irgendwie runterziehen. Aber alles zu ignorieren und einfach GAR NICHT anzusprechen ist definitiv nicht der richtige Weg.

Große Themen werden gar nicht behandelt und Kritik lässt man sein, man will die Person ja nicht verletzen. Dabei ist gerade konstruktive Kritik am hilfreichsten für die Weiterentwicklung! (Hierbei nur bitte die Formulierung beachten, Social Media bietet mehr als genug Negativbeipiele)

Auf Dauer stellt sich so das Bild einer perfekten kleinen Welt ein, alle sind glücklich und nichts verändert sich. Dabei müssen wir in vielen Dingen sehr viel ändern. Jeder kleine Schritt, jede konstruktive Kritik und jeder Text zählt!

Foto von: Kristina Paukshtite 


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22 Kommentare

  1. Hallo Celina,
    damit sprichst du ein wichtiges Thema an, über das ich mir auch schon oft Gedanken gemacht hat. Ein ganz tolles Video dazu hat auch Tasmetu gemacht, es geht ums "Kritisch Lesen" und da findet sie recht klare Worte.

    Ich selbst versuche die Bücher, die ich öffentlich rezensiere immer aus vielen Perspektiven und kritisch zu lesen. Wenn ein etwas fragwürdiger Inhalt darin vorkommt heißt das ja nicht, dass man das ganze Buch deswegen nicht mehr mögen darf.
    Allerdings habe ich noch einige romantisch, erotische Schmonzetten auf meinem Ereader dümpeln - die mit einem leicht veralteten Frauen und Männerbild, mit starken Helden, in dessen Arme sich die Damen retten können. Ab und zu brauche ich das mal, das ist mein "Hartz 4 TV" in Buchform. Aber ich denke nicht, dass ich zu all diesen Büchern eine Rezension schreibe, geschweigedenn sie weiterempfehle außer zu dem oben genannten Zweck.

    Auch ich hab zu dem Thema schon was geschrieben, einmal zu Gewalt und Beziehungsmustern in YA/NA Büchern und einmal was zu Bodyshaming. Ich denke, man darf auch Bücher mit einigen moralischen Macken mögen, solange man dennoch reflektiert herantritt.

    Bei twitter und FB Diskussionen mische ich mich selten ein. Denn oft macht man die Erfahrung, dass die andere Person gar nicht wirklich diskutieren will, sondern nur Radau machen.

    Ein guter Beitrag! Vielen Dank dafür ;)
    LG Babsi

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    1. Helloo!
      Danke für den Tipp, werde mir das Video definitiv mal anschauen :)

      Das sehe ich genau wie du, dann könnte man die ganzen Klassiker ja auch gerade verbrennen! Ich sage nur Frauenbild im Fin de Siècle :D Trotzdem lese ich gerne Klassiker aber hinterfrage eben.
      Diese Unterhaltungsbücher sind für mich eben Jungendbücher, vor allem Jugendfantasy. Sowas hat wohl jeder und das finde ich auch wichtig. Habe weiter unten schon geantwortet, dass man sich nicht den ganzen Tag mit schwierigen Themen auseinandersetzen kann, weil einen das nur runterziehen wird und man dann erst recht nichts konstruktives mehr bewirkt. Deswegen ist es doppelt wichtig, auf sich selbst zu achten.

      Deine Artikel muss ich mir unbedingt mal durchlesen :)

      Ich danke dir!

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  2. Hallöchen :) ,

    ich bin noch nicht lange in der "Buchblogger-Szene" (erst seit März diesen Jahres), also kann ich den Willen ernste Themen anzusprechen noch nicht richtig einschätzen, aber ich hatte bisher eine etwas andere Erfahrung als du.

    Ich habe schon echt tolle Diskussionen über Gewalt in Büchern (vor allem Jugendbüchern), die Rolle von Frauen, Sexismus, Missbrauch und noch einiges anderes geführt. Dabei war ich selbst überrascht wie zivilisiert das alles von statten gegangen ist.
    [Obwohl noch keine Diskussion über Rassissmus aufgekommen ist, das scheint noch mehr ein Tabu-Thema zu sein als alles andere.]

    Ich habe das Buch zwar selbst noch nicht gelesen, aber was sagst du zu "The Hate U Give"? Fällt das für dich in die Kategorie ernstes Buch oder ist das eher gehyped?

    Welche Themen würdest du denn besonders gerne angesprochen sehen?

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    1. Hellooo und danke für deinen Kommentar :)
      Ich will auch gar nicht das Bild vermitteln, dass es sowas gar nicht gibt! Ich hab das auch schon erlebt aber gleichzeitig findet man es dann doch eher selten und wenn es beispielsweise zu solchen Diskussionen kommt, langen einige Leute mit ihren Formulierungen sowas von daneben.
      Das war zum Beispiel bei der Diskussion um ein Buch von Sarah J. Maas der Fall.

      Nein, hab es noch nicht gelesen aber steht auf meiner Liste weit oben! :)
      Daher kann ich noch nicht genau sagen wie ich zur Umsetzung stehe, das Thema finde ich aber wichtig.

      Dazu kann ich so eigentlich nichts sagen, mir geht es ja um eine allgemein kritischere Haltung gegenüber Dingen, die vielleicht sogar als normal gelten. Und darum, dass man sich auch mal mit den unangenhmen Themen, wie zum Beispiel wo unsere Kleidung herkommt, wirklich ernsthaft befasst und dann auch darauf reagiert.

      Liebe Grüße! :)

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  3. Hallo Celine,

    ich habe den Titel von deinem Beitrag gelesen und dachte mir "YES! Sind wir!" Es ist zwar ein bisschen besser geworden - meiner Meinung nach - aber gerade kritische Beiträge bergen nicht nur die Gefahr auf die Reaktionen, die du angesprochen hast, sondern machen vor allem eines: mehr Arbeit. Nicht nur im Verfassen, sondern auch in der Nachbereitung - mit Kommentaren und etwaigen Diskussionen.
    Ich muss sagen dass ich genau hier die Spannung in der Buchblogger Community sehe! So viele Themen die diskutiert werden können und müssen und sollten und alle anderen Worte, die hier passen.

    Ein wichtiger, allgemeiner Beitrag!

    Liebe Grüße,
    Tabi

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    1. Stimmt, das hab ich so noch nicht betrachtet. Mehr Arbeit ist es auf jeden Fall! Und wenn es sich wiederholende Diskussionen sind ist es wahrscheinlich auch ermüdend mit der Zeit.

      Da sind wir uns einig!

      Dankeschön, das freut mich sehr :)
      Liebste Grüße zurück!

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  4. Wenn ich solche Texte lese, dann bin ich immer froh, dass meine Filterblase sehr kritisch unterwegs ist. Ich folge allerdings auch nur sehr wenig reinen Buchblogs. Meist interessieren mich Blogs und SoMe nur, wenn es vielfältig zugeht und auch mal andere Themen behandelt werden. Oft bin ich nicht einer Meinung mit den Autoren, aber das ist ja der Vorteil an den Weiten des Internets: Man wird auch mal mit anderen Leben konfrontiert und hat so die Chance sich mit neuen Aspekten auseinander zu setzen.

    Also nein, nicht alle haben Angst. Aber viele. Glücklicherweise gibt es aber genug, die sich klar äußern und nicht nur Einhörner über rosa Wiesen galoppieren lassen ;)

    LG Lexa

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    1. Helloo!
      Ja ich muss auch zugeben, dass meine Filterblase auch nicht die tatsächliche Mehrheit wiederspiegelt.
      Sehe das ähnlich mit der Vielfältigkeit :) Lese leider auch nicht mehr so viel auf reinen Buchblogs beispielsweise. Außer die ziehen das wirklich interessant auf und veröffentlichen nicht nur Rezensionen.

      Zum Glück! :) Obwohl ich nicht sagen würde, dass es genug von solchen Leuten gibt - Aber immerhin gibt es sie ;)

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  5. Du sprichst mir aus der Seele! Vor allem auf Instagram bin ich teilweise wochenlang einfach nur genervt von dem Content, der mir da präsentiert wird und räume eigentlich kontinuierlich die Accounts aus, die nur Friede, Freude, Eierkuchen bzw. auf Instagram ja wohl eher Palmen, weißes Flatterkleid und romantische rosa Sonnenuntergänge, zeigen :D
    Ich hab das Gefühl, dass das auf Blogs nicht ganz so schlimm ist. Aber an die wirklich ernsten Themen, abgesehen von "So umgeht ihr den Instagram Algorithmus!" wagt sich auch niemand ran.
    Liebe Grüße,
    Leni :)
    http://www.sinnessuche.de

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    1. Haha genau so ist es :D Obwohl ich gestehen muss, dass ich auch eher versuche, positiven Kontent zu vermitteln. Aber man kann ja auch positiv und gleichzeitig kritisch sein finde ich.

      Liebste Grüße zurück!

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  6. Hallo Celina,

    toller Beitrag. Du sprichst ein sehr wichtiges Thema an. Mir geht der Hype um einige Bücher auch ein bisschen auf die Nerven, gerade wenn diese Bücher sexistische, rassistische Inhalte haben. Mir fallen durchaus einige Blogs ein, die sich kritisch zu solchen Büchern äußern, aber die sind eindeutig in der Minderheit. Im englischsprachigen Raum gibt es schon mehr Blogs in diese Richtung, aber bei uns muss noch einiges geschehen.
    Ich glaube tatsächlich, dass vielen Leser_innen die problematischen Inhalte solcher Bücher nicht auffallen. Ich bezweifle, dass mir solche Dinge vor 2 Jahren aufgefallen wären, wenn ich mich nicht ausführlich mit den Themen beschäftigt hätte.
    Bei anderen ist es nicht die Angst vor den Themen, sondern vor extrem negativen Reaktionen oder sogar Mobbing, wenn man solche Aspekte anspricht. Solche Fälle gab es ja durchaus schon. Ich gebe zu, dass dies auch der Grund ist, warum ich mich bisher aus solchen Diskussionen rausgehalten habe. Ich bin als Kind und Jugendliche jahrelang gemobbt wurden und habe dadurch extreme Angst vor verletzenden Kommentaren. Ich kann solche nicht leicht abschütteln und hätte mich deshalb nicht getraut einen Beitrag wie diesen zu verfassen. Andererseits will ich zu gewissen Themen auch nicht einfach schweigen und suche immer nach Blogs, auf denen auch Große Themen angesprochen werden.

    LG
    Elisa
    www.reisenderbuecherwurm.com

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    1. Hallo Elisa und danke für deinen Kommentar! :)
      Ich möchte auch nicht, dass es so rüberkommt, als wäre niemand kritisch! Aber wie du sagtest, die Leute sind leider in der Minderheit.

      Wahrscheinlich hast du recht, wahrscheinlich sind wir da wirklich sensibler durch unsere Recherchen geworden. Und generell durch Erfahrungen, die man gemacht hat und Leute, die man kennengelernt hat und die einen prägen.

      Dein letzter Absatz hätte 1:1 so von mir kommen können. Aber ich habe für mich den Entschluss gefasst, dass ich nicht mehr möchte, dass mich so negative Erlebnisse so weit einschränken, dass ich mir selbst sogar die Meinung verbiete. Das ist natürlich unheimlich schwer und wahrscheinlich auch ein Prozess der noch lange dauert.. Aber immerhin.
      Ich weiß, dass auch heute noch einige Leute schlecht über mich sprechen und sich über mein Hippie-Öko-Veganer-Gutmensch Image lustig machen, trotzdem ist es mir das wert. Aber das war wir gesagt auch ein langer Weg bis dahin, fast fünf Jahre um genau zu sein.

      Liebste Grüße!

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  7. Hallo Celine, ich kenne mich zwar mit der Buchszene überhaupt nicht aus, kann aber sagen dass das von dir beschriebene Verhalten auch in der Nähszene in der ich unterwegs bin so vorkommt. Es werden total einfache Schnitte (für die man teilweise nicht mal ein Schnittmuster braucht) oder Stoffdesigns dermaßen gehypt das man sich wirklich fragt was das soll... Selten hört man negatives über Stoffe oder Schnitte und wenn doch jemand seine ehrliche Meinung z.B. In FB-Gruppen kund tut wird er von den überzeugten und teilweise bezahlten (z.B. Mit kostenlosem Stoff) Damen niedergemacht und persönlich angegriffen. Ich habe mich bisher aus diesen Diskussionen herausgehalten bin aber dazu geneigt dies zukünftig nicht mehr zu tun. Raus aus der Komfortzone also, mal sehen ob es gelingt.
    LG Vanessa

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    1. Helloo, freut mich, dass du hier vorbeigeschaut hast :)
      Finde es echt interessant, dass das scheinbar wirklich überall so ist. Ich kann ja immer nur aus meiner Erfahrung sprechen.
      Finde dein Vorhaben wirklich gut und wünsche dir viel Erfolg dabei :)

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  8. Hallo Celine,
    ich kann dir hier zustimmen. Über ernste Themen wollen die wenigsten schreiben. Mit der Kritik ist es noch schwieriger: eine konstruktive Kritik zu geben ist gar nicht so einfach... es ist aber dafür notwendig, dass sich unsere Welt immer ein bisschen verändert und das jeder sich gut weiterentwickeln kann. Jeder von uns hat glaube ich ein bisschen die Pflicht sich auch mit ernsten Themen auseinanderzusetzen und in Disskussion teilzunehemen. Nur hier muss auch jeder für sich die richtige Balance finden, weil wie du sagst, wir können uns auch nicht die ganze Zeit mit schwierigen Sachen beschäftigen.
    LG, Natalia

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    1. Hello und danke für deinen Kommentar :)
      Konstruktive Kritik ist wirklich ein heikles Thema, wollte dazu auch noch mehr recherchieren und sowas wie einen Guide schreiben :D Vielleicht hilft das einigen ja. Habe wirklich das Gefühl, manche Leute haben gar keine Ahnung, was das eigentlich ist.

      Stimme deinem letzten Satz definitv zu! Ich merke es selbst, dass es einen wahnsinnig fertigmachen und runterziehen kann, wenn man sich den ganzen Tag auf die ernsten Dinge konzentriert. Wenn man so niedergeschlagen ist, kann man auch nichts konstruktives mehr leisten. Deswegen ist es doppelt wichtig, auf sich zu achten und die schönen Dinge nicht aus den Augen zu verlieren :)

      Liebste Grüße zurück

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  9. Huhu Celine und deinen Worte kann ich kaum etwas hinzufügen! Mich aber auch nicht von den 0815 Büchern freisprechen. Ich merke aber auch das Reaktionen gering bis nicht existent sind, wenn Themen außerhalb der Komfortzone besprochen werden, was wirklich schade ist - wenn ich einen aktuellen Thriller bespreche gibt es viele Reaktionen, sind es ernsthafte Biographien wie "Diverse Töne Rot" sehen die Reaktionen schon ganz anders aus.
    Wir haben schon mit negativen Reaktionen Erfahrungen gemacht und ich war ehrlich gesagt froh das wir zu zweit bloggen, denn so einfach wegstecken wie ich dachte geht dann doch nicht ... Natürlich war der Beitrag auch provozierend und ich würde diesen Beitrag vom Inhalt des Themas immer wieder nochmal schreiben, jedoch mit einem anderen Aufbau - es werden sich an bestimmte Sätze gehängt und der Fokus absolut außer acht gelassen leider. Aber das ist eben auch das Schwere am blogen und Internetdiskussionen - die unbeabsichtigten Missverständnisse, Dinge hineininterpretieren oder eben leider auf ein gegenüber treffen, welche/welcher die Kritikfähigkeit nicht erlernt hat (im äußern und annehmen). Ich versuche dann immer sachlich zu bleiben, aber bspw. via Twitter halte ich mich da bewusst nur noch raus - 140 Zeichen sind ein Brandherd für falsch verstandene Äußerungen!

    Sooo, genug meiner Worte und noch etwas hier völlig unpassendes: Liebe dein neues Profilbild und meine Mail kommt dann auch mal in den kommenden Tagen ... Wochen *lach

    Hab ein feines Wochenende!

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    1. Hellooo! :)
      Das ist wirklich sehr schade aber bestätigt meine Erfahrung dahingehend. Ich denke ich werde mich mehr an Rezensionen Richtung Sachbuch halten und dann hoffentlich einen Kreis schaffen, der sich generell für sowas interessiert und vielleicht auch ein paar neue Leute dazulocken und dafür interessieren :)

      Jetzt hast du mich schon irgendwie neugierig gemacht, um was es da ging. Aber ja, ich glaube auch nicht, dass es einfach ist, sowas wegzustecken und ich bin froh, dass du nicht alleine warst in der Zeit.
      Das ist definitiv komplizierter als im persönlichen Gespräch! Auf die Formulierung achten ist wirklich das A und O aber man kann trotzdem noch in der Misere landen. Aber wie du sagtest, es gibt einfach Leute, die das offensichtlich nie gelernt haben..
      Mit Twitter stimme ich dir zu! Da sind ernste Diskussionen eigentlich nur per Nachricht möglich.

      Deine Mail wird heute bearbeitet ;D Freue mich so auf das Projekt <3
      Und danke dir für das Kompliment und den Kommentar!

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    2. Hach, ich denke sobald ein Text nur etwas provokant aufgebaut/formuliert ist, zieht das halt gewisse Reaktionen mit sich - darauf hatten Kerstin & ich uns eingestellt.
      Und ja, Internetdiskussionen sind wie auch im richtigen Leben eine Geradwanderung und wenn dein gegenüber sich schwer mit Kritik tut (egal in welche Richtung), bringt es weder Freude noch Erkenntnis und darum soll es doch gehen?! Zu mindestens für mich - eine gute Diskussion bringt einander näher, lässt einen über den Tellerrand schauen, wobei ich natürlich nicht bestreiten will das dabei die Frage nach dem Theme oben steht? Bei bestimmten Diskussion bin und bleibe ich bei meiner Meinung, tausche mich gerne aus, lasse sie mir aber nicht absprechen.

      Sachbücher finde ich immer interessant, wobei es natürlich auf die Thematik ankommt - aber ich will ja eh öfter hier bei dir vorbeihuschen!

      Uhhh und wie ich mich erst freue und hibelig warte und vor allem hoffe das es umsetzbar ist! :D

      Liebe Grüße & nen feinen Tag dir!

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  10. Hallo Celina,
    dein Beitrag hat mir wirklich sehr gefallen. Ich gebe dir Recht: Konstruktive Kritik ist wichtig. Ich denke auch, dass sich viele Menschen einerseits schwer damit tun ihre Meinung ehrlich zu äußern, andererseits aber auch damit Kritik an sich heranzulassen.

    Du hast Recht: Oft scheut man sich dafür seine Meinung zu äußern, um einer langwierigen Diskussion schon im Vorfeld zu entgehen. Natürlich möchte man sein Gegenüber auch nicht verletzen.

    Meiner Meinung nach sollte man durchaus Punkte, die einem nicht so gefallen auch ansprechen. Allerdings ist es sehr wichtig auch auf den guten Ton zu achten. Kritik sollte so formuliert werden, dass sie dem Gegenüber hilft und ihn nicht - ganz im Gegenteil - hilflos zurück lässt.

    Liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. *Celine :D!

      Vielen Dank für deinen Kommentar :)
      Ich sehe das genau wie du, der Ton ist wirklich das Wichtigste und ich finde auch nicht, dass man immer alles bemängeln muss, was es iiiirgendwie zu bemängeln gibt. Also quasi in den Krümeln suchen bis man was findet zum kritisieren. Aber bei wichtigen Punkten sollte man es definitiv ansprechen und dann eben gut formulieren.
      Vielleicht schreibe ich mal einen Beitrag, wie konstruktive Kritik funktioniert, viele scheinen das ja nicht zu verstehen :D

      Liebste Grüße zurück!

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    2. Huch! :o) Hallo Celine :o)
      Ein Beitrag über konstruktive Kritik ist auf jeden Fall eine sehr schöne Idee.
      Ich denke es ist wichtig, dass man sich beim Äußern seiner kritischen Meinung auch in die Rolle des Gegenübers hineinversetzt. Beispiel Buchkritik: Ich denke es hilft schon, wenn man sich als Rezensent auch klarmacht, dass ein Autor meist viele Monate an seinem Werk gesessen hat und im Anschluss natürlich auch Stolz auf sein fertiges Buch ist. Wie würde man sich selbst fühlen, wenn man dann einen Kommentar wie z.B. "Da stimmte einfach gar nichts" an den Kopf geworfen bekommt. Ich denke es hilft, wenn man neben den Punkten, die einem nicht so gefallen haben auch anmerkt, was einem wiederum gefallen hat.

      Ich bin sehr gespannt auf deinen Artikel, wenn du dich denn dazu entschließen solltest ihn zu schreiben :o)

      Liebe Grüße
      Tanja :o)

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