City of Bones vs. Shadowhunters

Dezember 14, 2016


Am 2.Januar geht es endlich in die zweite Staffel von „Shadowhunters“ auf Netflix! Eine bessere Gelegenheit, die vorangegangene Staffel mit dem Buch „City of Bones“ von Cassandra Clare zu vergleichen habe ich also praktisch gar nicht. 


Zusammenfassung der Geschichte
Clary Freys Welt steht auf dem Kopf. Bis vor Kurzem hat sie noch ein ganz normales Leben als fünfzehnjährige New Yorkerin geführt, die am liebsten mit ihrem nerdigen besten Freund Simon ins Café geht, um dort zu Zeichnen (endlich mal eine Künstlerin als Protagonistin, yaay!). 
Auf einer Party wird sie dann Zeugin eines brutalen Mordes, doch irgendwie kann niemand außer ihr die drei Mörder sehen… Sie stürmt nach Hause, nur um ihre Wohnung komplett verwüstet vorzufinden. Auch ihre Mutter ist spurlos verschwunden und Clary verliert sich immer mehr in der Verzweiflung. Als sie den mysteriösen Mördern wiederbegegnet, liefern sie ihr Erklärungen, aber im Endeffekt stürzt ihre Welt dadurch nur noch mehr ins Chaos. Es stellt sich heraus, dass die Welt übersäht ist mit mystischen Figuren wie Werwölfen, Vampiren, Hexen und Dämonen und dass es sogenannte Schattenjäger gibt, die dafür zuständig sind, Dämonen aus dieser Welt zu verbannen und zu töten. Ihre übermenschlichen Kräfte erhalten sie durch Runen, die sie sich mit eine Stele in die Haut brennen.
Als wäre diese Erkenntnis nicht schon genug, muss Clary auch noch erfahren, dass sie selbst Schattenjägerblut in sich trägt! Trotz seiner (anfangs sehr) arroganten Art will der Schattenjäger Jace ihr helfen, ihre Mutter wiederzufinden und ihre Kräfte zu trainieren, um sich gegen Dämonen und vielleicht noch mächtigere Wesen in der Schattenwelt behaupten zu können. Bald schon merken sie, dass viel mehr als nur das Leben ihrer Mutter auf dem Spiel steht…


Buch vs. Serie
Das Buch "City of Bones" hat mir damals einfach nur wahnsinnig gut gefallen! Ich konnte mich in die rothaarige, kreative Clary so gut hineinversetzen, auch wenn es nicht aus der Ich-Perspektive erzählt wird. Aber auch die anderen Charaktere werden überzeugend geschrieben und die Buchreihe lebt vor allem von den Nebencharakteren! Besonders Clarys bester Freund Simon bringt mit seiner charmanten und witzigen Art immer mal wieder sehr humorvolle Passagen ein.

Ich hab das Buch gelesen und sofort den Film dazu gesehen – und er hat mich wahnsinnig enttäuscht! Daher wollte ich der Serie anfangs erst gar keine Chance geben, da ich dachte, es sei nur eine verlängerte Version des Films. Aber nichts da! Die Serie kommt mit komplett neuen Schauspielern und einem komplett neuen Setting daher. Zuerst war ich schockiert, dass das Quartier der Schattenjäger in der Serie einem Hightech-labor gleicht, statt eine viktorianische Gestaltung zu haben. Demnach ist auch die Ausrüstung der Schattenjäger viel moderner als im Buch beschrieben! Trotz allem finde ich die Geschichte wahnsinnig gut umgesetzt. Wichtig zu wissen ist, dass die Serie sich nicht direkt von Buch zu Buch hangelt, sondern dass in der ersten Staffel auch schon Elemente aus Buch 4 vorkommen (darauf war ich nicht vorbereitet und das hat mir das Lesen ein wenig uninteressanter gemacht). Generell basiert die Serie eher auf der Idee der Bücher, denn viele Kleinigkeiten und auch Handlungsverläufe wurden verändert, allerdings ist die Grundgeschichte die gleiche und auch die Charaktere sind im Großen und Ganzen gut umgesetzt. Clary ist ein wenig willensstärker als in den Büchern, Jace weniger arrogant und sarkastisch aber Simon ist dafür einfach perfekt gespielt! Man merkt anfangs, dass es noch junge Schauspieler mit wenig Dreh-Erfahrung sind, aber im Laufe der Serie wandeln sich auch ihre schauspielerischen Leistungen zum Positiven! Außerdem sind manche Effekte eher billig gemacht (vor allem die Schwerter, Leute, was soll der Scheiß?), ich hoffe, dass dort in der zweite Staffel mehr investiert wurde.





Trotz einiger Kleinigkeiten, die mich gestört haben, fand ich die Serie "Shadowhunters" absolut sehenswert. Innerhalb von zwei Tagen war die Staffel durchgesehen! Ich finde es an dieser Stelle wichtig zu betonen, dass man keine 1:1 Umsetzung der Bücher erwarten sollte. Einiges ist gleich, vieles wurde verändert! Ich persönlich fand das auch gut so, wenn es zu nah am Buch wäre, hätte man wenig Spannung für die Leser aufbauen können. Allein dadurch, dass es so eine große Welt ist, ist die Umsetzung in Serienform schon viel gelungener als im Film, wo alle Handlungsstränge in wenigen Minuten abgehandelt worden sind. 

Meiner Meinung nach birgt die Serie noch sehr viel Potenzial und ich freue mich sehr auf die zweite Staffel!



City of Bones | Von Cassandra Clare | Band 1 | Erschienen am 1.01.2008 | Verlag: Arena | Hardcover | 504 Seiten | 17,99€

Kommentare:

  1. Mir gefiel die Serie leider nicht so. Es ist nicht schlimm, dass die Geschichte vom Buch abweicht, wäre sie denn gut gewesen. Ich fand die Serie viel zu klischeehaft und manche Figuren verloren ihrem typischen Charakter. Am stärksten zu sehen an Hodge. Das Buch ist dennoch super! Deswegen habe ich auch schon die ganze Reihe durch :)

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    1. Ich kann deine Kritik an der Serie schon verstehen. Hoffe selbst, dass die Charaktere in der zweiten Staffel noch weiter ausgebaut werden! Glaube ich mag die Serie vor allem, weil es noch mehr aus der Schattenwelt zu sehen gibt für mich haha. Bin nämlich auch schon mit ALLEN Büchern durch, die es dazu gibt. :D

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